Alle Informationen auf der Homepage und im Pressebereich dürfen redaktionell genutzt werden. Bilder in hoher Auflösung können bei unserem Ansprechpartner für Pressearbeit angefordert werden. Die bisherigen Pressemeldungen:
- (25 Jahre Friedenslicht)
- Pressemeldung vom 8. Dezember 2011 (Ankündigung Wienfahrt)
- Pressemeldung vom 11. Dezember 2011 (Friedenslicht erreicht Deutschland)
- Pressemeldung vom 12. Dezember 2011 (Friedenslicht leuchtet in ersten Ministerien)
- Pressemeldung vom 13. Dezember 2011 (Friedenslicht erreicht das Kanzleramt)
- Pressemeldung vom 17. Dezember 2011 (Friedenslicht leuchtet in Berlin)
Friedenslicht leuchtet in den ersten Ministerien
Erstmals übernimmt ein Verteidigungsminister die Flamme des Friedens persönlich
Berlin, 12. Dezember 2011. Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände überbrachten heute das Friedenslicht aus Betlehem, das eine Initiative des österreichischen Rundfunks ist, an das Bundesbildungsministerium, das Bundesfinanzministerium sowie das Verteidigungsministerium in Berlin, um auch dort das Zeichen des Friedens weiterzugeben. Die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus den Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbänden werden somit zu Friedensbotschafterinnen- und botschaftern und treten öffentlich für den friedlichen und respektvollen gegenseitigen Umgang ein. Minister de Maiziere hat als erster Verteidigungsminister überhaupt, das Friedenslicht in Empfang genommen und bekräftigt die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in ihrer Aktion, die Grenzen überwindet, Freundschaften knüpft und das menschliche Miteinander in den Mittelpunkt stellt. De Maizière, selbst lange Jahre Pfadfinder, wisse, wie viel die internationale Arbeit der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung zur Verständigung zwischen den Völkern beiträgt.
Auch Bundesbildungsministerin Schavan nahm das Friedenslicht entgegen und lobte das Engagement der Pfadfinderinnen und Pfadfinder, das bereits im Kindesalter ansetzt und einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft darstellt.
Staatssekretär Koschyk empfing die Friedensbotschafter im Finanzministerium und freute sich, zum wiederholten Male, das Licht übernehmen zu dürfen. Auch in seiner Gemeinde in Bayreuth brenne das Friedenslicht, worauf er sich auch an Heilig Abend wieder sehr freut.
Deutschlandweit unterwegs
Anschließend wird die kleine Flamme mit dem Zug nach Deutschland gebracht. In rund 50 zentralen Aussendefeiern empfangen die Gruppen das Licht, um es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiterzureichen.
„Licht verbindet Völker“
steht über der Friedenslichtaktion 2011 in Deutschland. Es geht um die kleine Flamme aus Betlehem, die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in viele Länder der Erde bringen und dort an unzählige Menschen weitergeben. Uns soll bewusst werden, dass wir diese Flamme und die Sehnsucht nach Frieden mit vielen Menschen auf der Welt teilen. Durch die Weitergabe des Lichtes wird dieses zum Werkzeug des Friedens, welches Grenzen von Nationen, Religionen und Kulturen überwindet und dabei eine Verbindung zwischen den Menschen schafft.
Als Teil der Weltpfadfinderinnen- und Weltpfadfinderbewegung mit 38 Millionen Mitgliedern in 160 Ländern wird dabei dem Auftrag des Pfadfindergründers Lord Robert Baden-Powell: „Friede kann nicht vollständig gesichert werden, sofern die Völker nicht den Geist des Friedens in ihrem Kopf und in ihrem Willen dazu haben“ gefolgt.
Licht für alle
An Weihnachten wird das Friedenslicht in vielen Kirchen und Häusern brennen. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen es aber auch in Krankenhäuser und Schulen, in Moscheen und Synagogen, in Ministerien und in Altenheime. Sie bringen es zu Menschen, die im Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens stehen – und zu denen am Rande. Das Licht ist ein Zeichen der Hoffnung für alle Menschen guten Willens und dem Wunsch nach Frieden, unabhängig von Religionszugehörigkeit und Hautfarbe.
Die Träger der Aktion
Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem. Getragen wird die Aktion hierzulande von den vier anerkannten deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbänden, dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG) und dem Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Die vier Verbände zählen deutschlandweit rund 200.000 Mitglieder. Unter-stützt wird die Aktion vom Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG).
Termine de Aussendefeiern
Die Termine und Ansprechpartner der regionalen Aussendungsfeiern.
