“Auf dem Weg zum Frieden“

VonTobias Regesch

“Auf dem Weg zum Frieden“

Deutsche Delegation der Pfadfinderinnen und Pfadfinder holt das Friedenslicht aus Wien

 Am Samstag, den 16. Dezember nimmt eine deutsche Delegation aus 150 Pfadfinderinnen und Pfadfindern das Friedenslicht in Wien entgegen und bringt es anschließend mit dem Zug nach Deutschland.

 Ende November hat das Friedenslichtkind, der zwölfjährige Tobias Flachner aus der „Stille Nacht“-Gemeinde Hochburg-Ach im Bezirk Braunau, das Friedenslicht in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet. Es wird am Samstag, den 16. Dezember in Wien von Pfadfinderinnen und Pfadfindern der vier weltweit anerkannten Verbände, Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Verbandes der Deutschen Altpfadfindergilden (VDAPG) abgeholt. Die deutsche Delegation ist mit 150 Pfadfinderinnen und Pfadfindern nach Wien gereist. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht ab dem 3. Advent, dem 17. Dezember 2017, an über 500 Orten in Deutschland weitergegeben.

 Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ ermutigen sie „alle Menschen guten Willens“ sich für den Frieden einzusetzen.

Frieden zu schaffen ist gar nicht so einfach! Sei es im engsten Freundeskreis, in der Schule, auf der Arbeit oder auch nur mit sich selbst. Frieden zwischen verfeindeten Menschen und Nationen zu schaffen ist noch komplizierter. Die Herausforderung besteht darin, durchgehend daran zu arbeiten und trotz aller Hindernisse das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Zusammen mit anderen Menschen ist es oft einfacher, einen langen und schwierigen Weg zu bewältigen. Deswegen ermutigen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder „alle Menschen guten Willens“ sich gemeinsam und guten Mutes auf diesen Weg zu machen.

Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Die Friedenslicht-Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Seit 24 Jahren verteilen die vier Ringverbände gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden das Friedenslicht in Deutschland. Allein in Deutschland sind rund 220 000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv, weltweit sind es über 50 Millionen.

Weitere Informationen gibt es auf www.friedenslicht.de sowie in den sozialen Netzwerken

Facebook (www.facebook.com/friedenslicht.aus.betlehem),

Twitter (www.twitter.com/friedenslicht) und

Instagram (https://www.instagram.com/friedenslicht/)

Und unter dem Hashtag #friedenslicht.  

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Tobias Regesch editor