Meditation von der Liebe zu den Feinden

VonJonas Wolf

Meditation von der Liebe zu den Feinden

Nehmt den Umgang mit den Feinden.
Ihr habt gehört, dass im Gesetz Israels geschrieben steht: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich sage euch heute: Liebe und Hass passen nicht zusammen.
Wer in einer winzigen Ecke noch hasst, wird niemals Kraft zur Liebe haben. Und der Hass beginnt viel früher als ihr denkt.

Deshalb sollt ihr eure Feinde lieben und für die beten, die euch verfolgen. Nur so könnt ihr die Sprache des Hasses durchbrechen und zeigen, dass wir alle Brüder und Schwestern sind, die einen Vater haben.

Aus grenzenloser Güte lässt euer Vater die Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.

Was ist denn außergewöhnlich an euch, wenn ihr die liebt, die euch auch lieben, und ihr nett seid zu denen, die euch gegenüber freundlich sind?

Welchen Lohn erwartet ihr dafür?

So handelt doch sogar jemand, der nur aus Berechnung lebt.

Ihr aber sollt aus Liebe handeln, aus grenzenloser, vollkommener Liebe.

Hängt eure Ziele nicht zu tief. Versucht, so vollkommen zu sein, wie es euer himmlischer Vater ist.

Was meint ihr, habe ich mit diesen Worten das Gesetz aufgehoben? Habe ich die Buchstaben verwässert oder den Geist beiseite gewischt?

Ich will euch nur eins klar machen:

Das Böse beginnt viel früher, als ihr denkt. Und die Möglichkeit, gut zu handeln, besteht in jeder Stunde eines Lebens.

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