Presse

VonTobias Regesch

“Frieden braucht Vielfalt“ – 25 Jahre Friedenslicht in Deutschland

Deutsche Delegation der Pfadfinderinnen und Pfadfinder holt das Friedenslicht aus Linz

 (Berlin) Am Samstag vor dem 3. Advent nimmt eine deutsche Delegation aus 150 Pfadfinderinnen und Pfadfindern das Friedenslicht aus Betlehem in Linz entgegen und bringt die kleine Flamme am Sonntag, 16. Dezember, zum 25. Mal mit dem Zug nach Deutschland. Unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“ will die Friedenslichtaktion 2018 dabei ein leuchtendes Zeichen für eine tolerante Gesellschaft setzen.

Nachdem das Friedenslicht von dem elfjährigen Niklas Lehner am 28. November in der Geburtsgrotte in Betlehem entzündet wurde, wird es nun bei einer internationalen Aussendungsfeier im Linzer Dom am Samstag, den 15. Dezember, an 20 Nationen weitergereicht. Auch Pfadfinderinnen und Pfadfindern der vier weltweit anerkannten deutschen Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände, dem Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) und des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) werden, gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des Verbandes der Deutschen Altpfadfindergilden (VDAPG), mit dabei sein. Bereits zum 25. Mal wird das Licht ab dem dritten Advent, dem 16. Dezember, zunächst aus dem Zug heraus und dann bei Gottesdiensten und Aussendungsfeiern bis zum Heiligabend an über 500 Orten in Deutschland „an alle Menschen guten Willens“ weitergegeben.

 Pfadfinderinnen und Pfadfinder setzen mit der Verteilung des Friedenslichtes aus Betlehem ein klares Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“. Das diesjährige Motto macht deutlich, dass Frieden im Kleinen beginnt. Im alltäglichen Miteinander, vor Ort vor der eigenen Haustür, in der Familie und im Beruf. Jede und jeder kann und muss ihren bzw. seinen Teil dazu beitragen. Dazu braucht es Toleranz, Offenheit und die Bereitschaft aufeinander zuzugehen. So entstehen ein friedliches Miteinander und schließlich eine friedliche und tolerante Gesellschaft. Doch das können wir nur alle zusammen schaffen, unabhängig von Religion, Weltanschauung oder Hautfarbe. Mit der Weitergabe des Friedenslichtes möchten Pfadfinderinnen und Pfadfinder Mut machen und Hoffnung stiften. In Deutschland und in Europa.

Das Friedenslicht aus Betlehem überwindet auf seinem über 3.000 Kilometer langen Weg nach Deutschland viele Mauern und Grenzen. Es verbindet Menschen vieler Nationen und Religionen miteinander. Die Friedenslicht-Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet das ORF-Friedenslichtkind das Licht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Betlehem/Palästina. Seit 25 Jahren verteilen die vier Ringeverbände gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden das Friedenslicht in Deutschland. Allein in Deutschland sind rund 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aktiv, weltweit sind es über 50 Millionen.

Weitere Informationen gibt es hier auf der Webseite sowie in den sozialen Netzwerken
Facebook (www.facebook.com/friedenslicht.aus.betlehem),
Twitter (www.twitter.com/friedenslicht) und
Instagram (https://www.instagram.com/friedenslicht/)
und unter dem Hashtag #friedenslicht.

Hier sind Pressefotos zu finden.

VonTobias Regesch

„Auf dem Weg zum Frieden“: Das Friedenslicht leuchtet im politischen Berlin

Berlin, 20.12.2017. Pfadfinderinnen und Pfadfinder tragen das Friedenslicht aus Betlehem in der Adventszeit in die Bundesministerien und -institutionen in Berlin und setzen so ein Zeichen für eine friedlichere Welt.

Vom 17. bis20. Dezember 2017 war eine Delegation aus zehn Pfadfinderinnen und Pfadfindern in besonderer Mission unterwegs: Sie brachten das Friedenslicht in die Bundesministerien und -institutionen in Berlin. Das Friedenslicht war am dritten Adventswochenende von 150 deutschen Pfadfinderinnen und Pfadfindern von der zentralen Aussendungsfeier in Wien abgeholt und am Sonntag mit dem Zug in der ganzen Bundesrepublik an Landesverbände und Ortsgruppen, weitergegeben worden. Der Startschuss der diesjährigen Aktion im politischen Berlin fiel im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gemeinsam mit Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks. In den folgenden drei Tagen brachte die Delegation das Friedenslicht in alle Ministerien, den Bundestag, das Bundeskanzlerinnenamt und das Bundespräsidialamt. Ihren Abschluss fand die Aktion am Mittwochabend im Auswärtigen Amt bei Staatsministerin Maria Böhmer.

Unter dem Motto „Auf dem Weg zum Frieden“ forderten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in 2017 dazu auf, sich durchgehend für den Frieden einzusetzen und auch im eigenen Umfeld Frieden zu schaffen. Gemeinsam besuchte die Delegation den Aussendungsgottesdienst des Friedenslichts in Berlin in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, in dem auch den Opfern des Terroranschlags am Breitscheidplatz vergangenes Jahr gedacht wurde. Dem Auftrag Lord Baden-Powells, dem Gründer der Pfadfinderinnen- und Pfadfinderbewegung folgend, setzen sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder für eine bessere Welt ein. Der Einsatz für den Frieden und für das friedvolle Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen ist ein elementares Ziel ihres Engagements.

Die Besuche im politischen Berlin haben mittlerweile eine mehrjährige Tradition. Neben der Übergabe des Lichts nutzen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Möglichkeit, im Gespräch mit Ministerinnen und Ministern, Staatssekretärinnen und Staatssekretären die Bedeutung der Friedenspolitik für junge Menschen in Deutschland zu vermitteln.

Leonie Hornung (PSG) freute sich besonders über den herzlichen Empfang bei Bundesministerin Katarina Barley im BMFSFJ: „Es ist schön, dass wir jedes Jahr in ‚unserem’ Ministerium gemeinsam mit einer Schulklasse die Weihnachtszeit einläuten. Unsere Botschaft hinterlässt hier Spuren und in diesem Jahr konnten wir gemeinsam mit Kindern mit Fluchterfahrung, ihren Familien und den Schulkindern einer Inklusionsklasse noch einmal ein besonderes Zeichen für Frieden und Freundschaft setzten.“ Lea Thiekötter (RDP, Jugendpolitische Sprecherin) ergänzt: „Das Friedenslicht aus Betlehem ist ein wichtiges Zeichen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder für Frieden und besonders in der aktuellen Zeit wichtiger denn je. Es ist sehr schön, dass auch in diesem Jahr die Tradition der Überbringung in die Bundesministerien und -institutionen fortgeführt werden konnte und wir überall so herzlich empfangen wurden.“

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk (ORF) ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind das Friedenslicht an einer Flamme in der Geburtsgrotte Christi in Betlehem. Seit nun 24 Jahren verteilen die vier Verbände der Ringe deutscher Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände (BdP, DPSG, PSG und VCP) gemeinsam mit dem Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) das Friedenslicht in Deutschland ab dem 3. Adventssonntag.

Näheres zur Aktion Friedenslicht in Deutschland gibt es auf der Website www.friedenslicht.de sowie in den sozialen Netzwerken bei Facebook (www.facebook.com/friedenslicht.aus.betlehem) und Twitter (www.twitter.com/friedenslicht) unter dem Hashtag #Friedenslicht.

Mitglieder in dem Ring Deutscher Pfadfinderinnenverbände (RDP) und dem Ring Deutscher Pfadfinderverbände (RdP) sind der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft St. Georg (PSG) sowie der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP). Pfadfinden ist eine freie, parteipolitisch ungebundene Erziehungsbewegung für Kinder und Jugendliche. Alle dürfen mitmachen. Erziehung zum Frieden, gleichberechtigtes Zusammenleben, Toleranz und Respekt gegenüber anderen Menschen, Engagement für Natur und Umwelt und die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung sind die inhaltlichen Schwerpunkte. Die Ringverbände zählen in Deutschland insgesamt 220.000 Mitglieder.

VonTobias Regesch

“Auf dem Weg zum Frieden“

Deutsche Delegation der Pfadfinderinnen und Pfadfinder holt das Friedenslicht aus Wien

 Am Samstag, den 16. Dezember nimmt eine deutsche Delegation aus 150 Pfadfinderinnen und Pfadfindern das Friedenslicht in Wien entgegen und bringt es anschließend mit dem Zug nach Deutschland.

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