Arbeitshilfen

VonJonas Wolf

Texte

Irischer Segen zum Frieden

Ich wünsche dir den Frieden der Meeresdünung,
den Frieden einer sanften Brise,
den Frieden der schweigsamen Erde,
den Frieden der klaren Sternennacht.

Ich wünsche dir den Frieden Jesu Christi,
der unser Friede ist für alle Zeit.
Irischer Segenswunsch

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VonJonas Wolf

Pressearbeit

Hier findet ihr Textbausteine und beispielhafte Pressemitteilungen zum Friedenslicht, die ihr für eure Öffentlichkeitsarbeit vor Ort nutzen könnt. (Aktuelle Pressemitteilungen, die wir bundesweit herausgeben, findet ihr im Bereich Presse.)

Die Aktion Friedenslicht bietet euch eine gute Gelegenheit – neben dem diesjährigen Thema „Gemeinsam Zeichen setzen …“ – auch euren Stamm, eure Gruppe, eure Arbeit und Projekte in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Nutzt diese Chance!

Konkrete Anlässe für die Pressearbeit können sein…
  • Die Abholung des Friedenslichtes am 11. Dezember auf einem Bahnhof in eurer Region,
  • der Empfang des Friedenslichtes während einer anderen regionalen/lokalen Veranstaltung,
  • die Weitergabe des Friedenslichtes in eurer Gemeinde oder in eurer Heimatstadt,
  • die Organisation von eigenen Veranstaltungen oder Aktionen zur Verteilung des Friedenslichtes und/oder
  • der Besuch von verschiedenen Einrichtungen (Krankenhaus, Kindergarten, Seniorenwohnheim, Asylbewohnerunterkunft) zur Verteilung des Friedenslichtes.
    Achtet auf regionale Besonderheiten und bindet diese in eure Pressearbeit ein.

Der Presseverteiler

Wenn ihr noch nie Pressearbeit gemacht habt, könnt ihr die Aktion Friedenslicht zum Anlass nehmen, einen Presseverteiler aufzubauen.

Grundsätzlich gehören in einen Presseverteiler:

  • Pfarr-/Gemeindebriefe oder Mitteilungen eurer kirchlichen Gemeinde(n)
  • lokale Anzeigen- oder Mitteilungsblätter mit redaktionellen Teilen
  • Lokalredaktion(en) der Tageszeitung(en)
  • lokale Hörfunksender
  • möglicherweise lokale Fernsehsender
  • Kirchenzeitungen eures Bistums, der Regionen und Dekanate
  • Mitgliederzeitschriften aller Ebenen eurer Verbände
  • diözesane und regionale Zeitschriften des BDKJ / der aej
  • verschiedene Internetangebote in eurer Gemeinde, Stadt, Region

Noch Fragen?

Für Fragen zur Pressearbeit stehen euch außerdem die jeweiligen Verantwortlichen für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit eurer Verbände zur Verfügung.

E-Mail-Links zu den Ö-Referaten der Verbände

BdP E-Mail Kontakt
DPSG E-Mail Kontakt
PSG E-Mail Kontakt
VCP E-Mail Kontakt
VDAPG E-Mail Kontakt

VonJonas Wolf

Meditation zum Verteilen des Friedenslichts

Es ist ein kleines Licht, unscheinbar und fällt nicht auf.

Ein Windhauch nur und schon ist es aus und vorbei.
Ich kann es ausblasen, zerdrücken, mit dem Fuß drauftreten,
nicht zur Kenntnis nehmen, den Kopf schütteln:
Sentimentales Gesäusel …

Aber ich kann mich dem kleinen Licht auch stellen,
mich ihm aussetzen und an Weihnachten singen:
„Mit seinem hellen Scheine vertreibt´s die Finsternis …“
Ist es nicht wirklich so?
1989 waren es die Beter in Deutschland,
die mit ihren Gebeten, Andachten, ihren Aktionen und Kerzen
eine friedliche Revolution begannen, die Mauer zum Einsturz brachten
und die Mächtigen vom Thron stießen. Den Bläser kann ich nicht vergessen,
der auf der Berliner Mauer den Choral anstimmte: „Nun danket alle Gott …“
Das Licht ist machtlos, aber nicht wirkungslos.
Jesus, sein Licht, geht durch die Zeit. Es brennt heute noch.
Lassen wir uns nicht beunruhigen, es könnte verlöschen.
Wir sicher, wir sind sterbliche Menschen, aber nicht das Licht von Betlehem.
Es bleibt und will uns allen heimleuchten und nach Hause bringen.

Wo sind die Mächtigen dieser Erde von Herodes bis Hitler?
Blut und Tränen haben sie gebracht, kein Licht, nur Dunkelheit und Schrecken.
Übrig geblieben sind nur Asche und Ruinen.
Das schwache Betlehemlicht aber hat sie alle überdauert.
Wenn es dieses Licht, wenn es Weihnachten nicht gäbe?
Was würde uns fehlen?
Denken Sie diesen Gedanken einmal zu Ende.
Eine Welt, hell erleuchtet, aber ohne Licht und Wärme.
Eine gnadenlose Welt, in der alles berechenbar wird.
Sind wir nicht nahe dran, das Fest der Liebe zu verlieren?

Aber wir feiern ja Weihnachten. Unser Einsatz ist immens.
Viele werden kommen und ich freu´ mich über jeden einzelnen.
Was soll ich nur sagen, wenn die Schaufenster und Dekorationen, die Werbespots und Kataloge so gewaltig predigen? Wenn die Fälschungen so laut sind und das Original so leise?

Manchmal denk´ ich über Verzicht nach, und dass wir so etwas bräuchten, was die Kirche früher Askese nannte, um frei zu werden vom Lärm und Getöse und das Einfach und Stille hinter der Verpackung zu entdecken, eben das Licht, Jesus, Menschensohn, Jesus, Licht der Welt.
Gott hat es in unsere Dunkelheit gebracht. Er steht dazu, zu seinem Licht.
Und es wird sich ausbreiten, wenn wir in diesen Tagen unsere leeren Akkus wieder auffüllen,
unsere inneren, geistlichen Batterien, und dieses Licht dann weitergeben.
Daheim. In der Familie. In der Schule. Am Arbeitsplatz. In unseren Kirchen und Gemeinden.
Es ist Licht für mich und für andere. Tragen wir es zu den Kranken.
Zu den Erschöpften. Überall wo es dunkel ist.
Lassen wir es aufleuchten und zum Zeichen werden gegen Gewalt und dümmlichen Fremdenhass in unserem Land.
Wir brauchen dieses Licht.
Jesus, den Mensch geborenen Gott, das Kind in der Krippe und den Mann am Kreuz.
Komm, Jesus, Licht der Welt, komm und mach´ unser Dunkel hell!

VonJonas Wolf

Meditation von der Liebe zu den Feinden

Nehmt den Umgang mit den Feinden.
Ihr habt gehört, dass im Gesetz Israels geschrieben steht: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich sage euch heute: Liebe und Hass passen nicht zusammen.
Wer in einer winzigen Ecke noch hasst, wird niemals Kraft zur Liebe haben. Und der Hass beginnt viel früher als ihr denkt.

Deshalb sollt ihr eure Feinde lieben und für die beten, die euch verfolgen. Nur so könnt ihr die Sprache des Hasses durchbrechen und zeigen, dass wir alle Brüder und Schwestern sind, die einen Vater haben.

Aus grenzenloser Güte lässt euer Vater die Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.

Was ist denn außergewöhnlich an euch, wenn ihr die liebt, die euch auch lieben, und ihr nett seid zu denen, die euch gegenüber freundlich sind?

Welchen Lohn erwartet ihr dafür?

So handelt doch sogar jemand, der nur aus Berechnung lebt.

Ihr aber sollt aus Liebe handeln, aus grenzenloser, vollkommener Liebe.

Hängt eure Ziele nicht zu tief. Versucht, so vollkommen zu sein, wie es euer himmlischer Vater ist.

Was meint ihr, habe ich mit diesen Worten das Gesetz aufgehoben? Habe ich die Buchstaben verwässert oder den Geist beiseite gewischt?

Ich will euch nur eins klar machen:

Das Böse beginnt viel früher, als ihr denkt. Und die Möglichkeit, gut zu handeln, besteht in jeder Stunde eines Lebens.

VonJonas Wolf

Textbausteine

Die folgenden drei Textbausteine könnt ihr als Grundlage für eure Pressemitteilung benutzen und durch eure konkreten Vorhaben ergänzen und individuell auf euch zuschneiden.

Textbaustein für die Ankündigung von Aktionen

Das Licht des Friedens werden am xxxx, xx. xxx (Tag und Datum eintragen) die Pfadfinder vom Stamm xxxx (Namen eintragen) des/der xxxx (jeweiligen Verband eintragen) an alle Menschen, die ein Zeichen des Friedens setzen möchten. Von xx bis xx Uhr (Zeit eintragen) stehen die Kinder und Jugendlichen in xxxxx (Ort eintragen) mit ihren Laternen bereit, in denen das Friedenslicht aus Betlehem brennt.

Textbaustein für die Nachberichterstattung

Das Friedenslicht aus Betlehem leuchtet in vielen Wohnungen in xxxx (Ort eintragen). In xxxx (Ort eintragen) reichten die Pfadfinder vom Stamm xxxx (Namen eintragen) des/der xxxxx (Verband eintragen) das Licht weiter und setzten damit ein gemeinsames Zeichen für den Frieden.

Allgemeiner Textbaustein

(Kann jeweils an die ersten beiden Bausteine angehängt werden.)
Die Flamme wurde in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und von Vertretern der anerkannten Pfadfinderinnen- und Pfadfinderverbände in Wien abgeholt. Per Zug wurde das Licht am Sonntag, 11. Dezember, in über 30 zentrale Bahnhöfe in Deutschland getragen: von München bis Kiel und von Aachen bis Görlitz – sowie in andere Länder Europas und sogar bis nach Amerika. Der Stamm xxxxx (Name eintragen) empfing die Flamme am xx.xxx (Datum eintragen). Bereits seit 1994 beteiligen sich deutsche Pfadfinder an der Aktion, die auf eine Initiative des ORF Linz zurückgeht, der bis heute das Licht in Betlehem abholt. Als Symbol für Frieden, Wärme, Solidarität und Mitgefühl soll das Licht an alle „Menschen guten Willens“ weitergegeben werden. Wer das Licht empfängt, kann damit selbst die Kerzen von Freunden und Bekannten entzünden, damit an vielen Orten ein Schimmer des Friedens erfahrbar wird, auf den die Menschen in der Weihnachtszeit besonders hoffen.

VonJonas Wolf

Lieder

One World One Promise

music & lyrics by Freeze4U

Many roads in the green also the mountains we have seen
If in the desert or the jungle we know we will find our way together we delight the day

these days together we will miss oh forever

One world one promise a guiding line
of peace and aid.

Singing on the campfires there’s always a place to stay
for every body with a helping hand our nature is more than a promise land
together we delight the day

these days together we will miss oh forever

One world one promise a guiding line
of peace and aid.

The beauty of our world

music & lyrics by Freeze4U

G D / C D /
The river flows into the sea
Standing on a mountain
The sun shines on me
And my heart beats of believing
Believing is more than you can see

C C / D D /
Shout it all over the globe
Respect the beauty of our world

Love and peace united we change
The world needs all of us
Love and peace united we change
The world needs all of us

The fruits change water into wine
So honey by the flowers
A sign of love.
All we smell and all we feel
It’s so important for us to be

Shout it all over the globe
Respect the beauty of our world

Love and peace united we change
The world needs all of us
Love and peace united we change
The world needs all of us

(long version-groovy chorus)
One came along never to surrender
Dreaming that frontiers disappear
On earth and in minds, feel it real,
Put it in action
Your reaction, wherever you are
Straight out of our hearts
Singing, the next to you
Is a helping hand

Shout it all over the globe
Respect the beauty of our world

Love and peace united we change
The world needs all of us
Love and peace united we change
The world needs all of us

VonJonas Wolf

Lichtspuren

Stellt viele Laternen oder Fackeln in ausreichendem Abstand zueinander auf und legt immer einen Spruch dazu, zum Besinnen und Nachdenken.
Achtet darauf, dass man einzeln oder in kleinen Gruppen die Lichtspur abläuft und möglichst nicht dabei spricht.
Lichtspuren wirken besonders im geeigneten Gelände (Waldweihnacht), an Zuwegungen zu Kirchen (Aussendefeiern) oder zu feierlichen Anlässen.

Lichtspuren

Die Fremdheit anderer Kulturen, anderer Menschen, ist eine Bereicherung unseres Menschseins (Hans-Eckehard Bahr)

Friedfertig ist, wer Frieden um sich entstehen lassen kann (Carl-Friedrich von Weizsäcker)

Gutes tun ist leicht, wenn viele helfen (Hermann Gmeiner)

Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Krieg getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg (Kurt Tucholsky)

Was wir heute tun, entscheidet, wie die Welt von morgen aussehen wird (Boris Pasternak)

Frieden ist viel wertvoller als ein Stück Land (Mohammed Anwar As Sadat)

Habe die Menschen gern, so wie sie sind. Andere gibt es nämlich nicht!

Ich kann Leute nicht leiden, die aus Angst zu versagen, lieber gar nichts unternehmen (B. Streisand)

In einer Demokratie ist eine abweichende Meinung ein Akt des Vertrauens (James William Fulbright)

Der Einsatz für Toleranz verlangt neben Widerstandskraft auch das erhellende Wort (G. Roth)

Wenn wir recht handeln und wenn zwischen jedem Menschen und jedem Volk Gerechtigkeit herrscht, dann haben wir Frieden (Lehre der Irokesen)

Es gibt keine Liebe ohne Verzeihen, und Verzeihen ist etwas, was jeder lernen muss (J. Korczak)

Wir können uns nicht aussuchen, wie wir sterben – oder wann. Aber wir können entscheiden, wie wir jetzt leben (K. Baez)

Es gibt kein Land dieser Erde ohne Menschen guten Willens. Es ist mein Traum, sie zusammen zu führen (Helder Pessoa Camara)

Die Geschichte lehrt dauernd, aber sie findet keine Schüler (I. Bachmann)

Der sicherste Test zur Beurteilung, ob ein Land wirklich frei ist, ist die Summe der Freiheiten, die Minderheiten gewährt werden (J. Dalberg)

Der Glaube an die Möglichkeit des Friedens ist ein revolutionärer Glaube (Max Frisch)

Eine Gegenwart, die die Vergangenheit nicht verdaut hat, ist für die Zukunft nicht zu brauchen (Müsam)

Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut (Laotse)

Ich werde gewaltlos sein, weil ich darin die Antwort auf die Probleme der Menschheit sehe (Martin Luther King)

Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze die eines anderen entzündest (aus Dänemark)

Gott liebt die Welt, weil sie so unvollkommen ist (St. Andres)

So lange du dem anderen sein Anderssein nicht verzeihst, bist du weit weg vom Wege der Weisheit (D. Freij, Pfadfinderin aus Bethlehem)

Handle immer richtig. Das wird einige Leute zufrieden stellen und den Rest in Erstaunen versetzen (M. Twain)

Je größer die Macht, desto stärker die Versuchung, den leichten, nämlich den Weg der Gewalt zu gehen (R. Guardini)

Man soll nie zuschauen – man soll Zeuge sein, mittun und Verantwortung tragen. Der Mensch ohne mittuende Verantwortung zählt nicht! (A. de St.Exupéry)

Wenn wir nicht selbst entscheiden, tun es andere für uns (J. Kirchner)

O großer Gott hilf mir, nie über einen anderen zu urteilen, ehe ich nicht zwei Wochen in seinen Mokassins gelaufen bin (Sioux-Indianer)

Ich will dem Frieden dienen und mich für die Gemeinschaft einsetzen, in der ich lebe (Pfadfinder-Regel)

Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt (Baden-Powell)

Sage nicht „Fang an!“ , sondern „Mach mit!“ (Baden-Powell)

Wir haben ein Problem mit Soll und Haben: Wir sollten, aber wir haben nicht! (M. Rommel)

Füreinander dasein,
Einander verzeihen,
Den ersten Schritt tun,
Den anderen ausreden lassen,
Sich selbst nicht zu wichtig nehmen,
Lieben und Loslassen können,
Fehler nicht aufrechnen und Liebe nicht aufrechnen,
Bereit sein zu warten,
Den anderen so akzeptieren, wie er oder sie ist,
Vorurteile überwinden,
Eine Sache mit verschiedenen Augen sehen,
All das sind kleine Schritte zum Frieden!

Etliche Skeptiker haben die Menschheit und unsere Erde längst abgeschrieben. Die Menschen lernen nichts dazu, so ist ihre Meinung. Sie werden die Erde und sich selbst zerstören. Ich möchte die Skeptiker Ernst nehmen. Aber viel mehr will ich mich freuen über die Menschen, die etwas tun für den Frieden und das Verständnis untereinander, die sich für die Umwelt einsetzen und für eine bessere Zukunft arbeiten (R. Haak)

Give peace a chance (J. Lennon)

Wenn ich nicht auf den großen Frieden warten will, kann ich heute noch einen alten Streit beenden, eine alte Wut besänftigen, eine alte Schuld vergeben, eine alte Wunde heilen, einen alten Zank vergessen. Wenn ich nicht auf den großen Frieden warten will, kann ich heute noch eine neue Freundschaft schließen, einen neuen Weg begehen, eine neue Sprache lernen, einen neuen Anfang wagen, mit mir selber Frieden schließen. (J. Kuhn)

VonJonas Wolf

Lichtertanz

Mache dich auf und werde licht (GL 998,3)

Ausgangsstellung:
Die Tanzenden stehen in vier Gruppen in den verschiedenen Ecken oder Gängen der Kirche. Alle halten in der rechten Hand eine brennende Kerze.

Mache dich auf und werde licht
Mit drei Gehschritten und einem Anstellschritt vorwärts geht ihr auf den Altar oder einen anderen Blickpunkt zu.

Mache dich auf und werde licht
Zwei Tanzende wenden sich einander zu. Sie überkreuzen die rechten Arme und heben diese samt Kerze hoch.

Mache dich auf und werde licht
Jeder dreht sich um sich selbst, bis alle Gesichter dem Blickpunkt zugewandt sind.
Die linke Hand dabei hochheben und ebenfalls an die Kerze legen

denn dein Licht kommt
Die Arme mit der Kerze langsam herunternehmen bis auf Herzhöhe.
Der Kanon wird solange wiederholt, bis alle Gruppen um den Altar versammelt sind.

oder

Ausgangsstellung:
zwei konzentrische Kreise. Die Tanzenden des Innenkreises (in der Hocke) haben etwa einen Meter lange doppelte Papierstreifen in der Hand aus orangefarbenem und gelbem Krepppapier. Die beiden Streifen sind jeweils an einem Ende zusammengeklebt.
Die Tanzenden des Außenkreises haben aus gelben Tonkarten ausgeschnittene Flammen in der Hand.

Mache dich auf und werde licht
Die Tanzenden des Innenkreises bewegen ihre Streifen wellenartig von unten nach oben und stehen dabei auf. (Feuer)

Mache dich auf und werde licht
Die Tanzenden des Außenkreises heben ihre Flammen hoch und gehen mit 2 Schritten im Kreis

Mache dich auf und werde licht
Wiederholung der ersten Teile (umgekehrte Bewegungen Alle Tanzenden des Innenkreises legen ihre Streifen in der Mitte aufeinander, so dass eas wie eine Feuerglut aussieht. Die Tanzenden des Außenkreises legen ihre Flammen strahlenförmig um diese „Glut“.

VonJonas Wolf

Ideen für Gruppenstunden

Cool bleiben oder ausrasten?

Das ist hier die Frage. Wie bin ich selbst, und wie schätzen mich die anderen ein? Und von wem denke ich, er/sie steht gelassen über den Dingen oder kann nur mit den Fäusten denken? Dieses Spiel wird es euch zeigen.

Und so wird’s gemacht: Zwei Personen beantworten – möglichst ehrlich – alle Fragen und zwar sowohl für sich selbst als auch für den jeweils anderen, das heißt, ihr geht Frage für Frage durch und denkt euch je zwei Wertungszahlen:

  1. wie jede/r sich selbst einschätzt,
  2. wie jede/r ihr/sein Gegenüber beurteilt.

Zu jeder Frage steht eine Antwortpunkteskala von 1 bis 7 zur Verfügung.
Die 1 bedeutet: „Jawoll, so isses.“
Die 7 bedeutet: „Aber mitnichten, ganz im Gegenteil.“

Natürlich könnt ihr euch auch irgendwo dazwischen ansiedeln, z. B. mit einer 3: „Na ja, eigentlich schon, aber auch nicht immer.“

Bei der Beantwortung der Einzelfragen geht ihr folgendermaßen vor: Spieler A beurteilt sich selbst, wählt also eine Zahl zwischen 1 und 7, die er im Kopf behält, seinem Mitspieler aber noch nicht sagt. Spieler B dagegen spricht die Beurteilung, die er Spieler A beimisst, laut aus. Beide Spieler vergleichen ihre Zahlen, und Spieler A trägt die Differenz in das Kästchen A ein. Das gleiche geschieht, wenn Spieler B sich selbst einschätzt und von Spieler A beurteilt wird. Die Differenz zwischen diesen beiden Werten wird in das Kästchen B eingetragen.

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VonJonas Wolf

Wortgottesdienst: Aus der Hoffnung leben

* Lied: In der Mitte der Nacht (TR 467)

* Einleitung:
Hoffnung – auf was wir so alles hoffen: gute Ergebnisse in der Schule, gelingende Freundschaften, eine passende Lehrstelle, Anerkennung im Beruf, die Erfüllung vieler Wünsche… Ob ich mir auch etwas von der Kirche erhoffe, vom Glauben, von Jesus?

* Geschichte:
Vor langer Zeit lebte in Nordchina ein alter Mann. Sein Haus zeigte nach Süden und vor seiner Haustür ragten die beiden großen Gipfel des Tainang und Wangwu empor. Sie versperrten den Weg nach Süden. Entschlossen machte sich der Alte mit seinen Söhnen an die Arbeit: Sie wollten die Berge mit der Hacke abtragen.
Der Nachbar des alten Mannes sah das und schüttelte den Kopf: „Wie närrisch ihr doch seid“, rief er, „es ist vollkommen unmöglich, dass ihr die gewaltigen Berge abtragen könnt!“
Der alte Mann lächelte weise, dann sagte er: „Wenn ich sterbe, dann werden meine Söhne weitermachen. Wenn meine Söhne sterben, werden die Enkel weitermachen. Die Berge sind zwar hoch, aber sie wachsen nicht weiter. Unsere Kräfte jedoch können wachsen. Mit jedem Stückchen Erde, das wir abtragen, kommen wir unserem Ziel näher. Es ist besser, etwas zu tun, als darüber zu klagen, dass uns die Berge die Sicht auf die Sonne nehmen.“ Und in unerschütterlicher Überzeugung grub der Alte weiter.

* Musik:
Während meditative Musik spielt, wird der folgende Besinnungstext vorgelesen:

* Text:
So ist es mit der Hoffnung: ein riesiger Berg von Problemen, davor ein kleiner Mensch – mit begrenzter Kraft, mit begrenzter Zeit, aber mit einer Zuversicht im Herzen, die ihn in der Gegenwart anpacken lässt, weil er an die Zukunft glaubt.
Was ich von der Zukunft erhoffe, das bestimmt mein Handeln in der Gegenwart. Wenn ich befürchte, dass an einer Situation nichts mehr zu retten ist, warum sollte ich mich dann anstrengen, statt es mir bequem zu machen. Wenn aber die Hoffnung auf den neuen Himmel und die neue Erde in meinem Herzen Raum hat, dann werde ich auf diese Zukunft hin leben und handeln, auch wenn es noch so viele Rückschläge gibt.
Menschen, die aus Hoffnung leben, sehen weiter.
Menschen, die aus Liebe leben, sehen tiefer.
Menschen, die aus dem Glauben leben, sehen alles in einem anderen Licht.

* Schrifttext: (1 Petr 3,13-15)
Wer wird euch Böses zufügen, wenn ihr euch voll Eifer um das Gute bemüht? Aber auch wenn ihr um der Gerechtigkeit willen leiden müsst, seid ihr selig zu preisen.
Fürchtet euch nicht vor ihnen, und lasst euch nicht erschrecken, sondern haltet in eurem Herzen Christus, den Herrn, heilig! Seid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erfüllt.

* Lied: Suchen und fragen (TR 171)

* Text:
Unsere Hoffnung muss Phantasie bekommen, die diese kranke Welt neue entwerfen kann, die das ausmalen, ausdenken, ausdeuten, ausbreiten kann, von dem wir jetzt nur träumen können: den neuen Himmel und die neue Erde.
Unsere Hoffnung muss Hände bekommen, die Hand anlegen an dieser kranken Welt, heilende Hände anlegen, welche die Tränen abtrocknen und sich nicht abfinden mit der Unerlöstheit dieser kranken Welt.
Unsere Hoffnung muss Füße bekommen, die sich wund laufen für das Heil der Welt, denen kein Weg zu weit und zu schwer ist, zu den Menschen zu gehen, die den Weg Jesu Christi weitergehen, die Gott hier auf Erden in Gang bringen.
Unsere Hoffnung muss Worte bekommen, welche die Menschen verstehen, ein rechtes Wort zur rechten Zeit, Worte, die Trauer tragen, Worte die trösten, Worte, die Freude schenken.

* Gebet:
Gott hat damit seinen Anfang gemacht, in seinem Sohn Jesus Christus, in ihm hat die Hoffnung der Menschen, die Hoffnung dieser kranken Welt Hand und Fuß bekommen, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Gott hat damit den Anfang gemacht, wir müssen weitermachen. Darum dürfen wir zu ihm beten:
Herr, wenn wir hoffen, dann träumen wir nicht. Wenn wir dir vertrauen, dann wollen wir auch nicht vor den Aufgaben fliehen, die uns die gegenwärtige Welt stellt. Denn Hoffen ist mehr als bloß warten, mehr als sich überraschen und etwas auf sich zukommen lassen. Hoffen heißt: die Zeit, die wir in unserem Leben haben, nützen und reich machen durch eine sinnvolle Lebensgestaltung: sich breit machen für die neue Welt.
Dahin schauen wir voraus und hoffen. Du bist uns dabei Vorbild, Zeichen und Weg. Du bleibst uns lebendig vor Augen in Menschen, die auf deiner Linie sind, deine Liebe tun und die Hoffnung leben. Für diesen Mut zum Hoffen und den damit verbundenen Beginn einer neuen Wirklichkeit erbitten wir deinen Segen.

* Lied: Kleines Senfkorn Hoffnung (TR 707)